Gute Nachrichten aus dem Yachthafen: Die Arbeiten zur Instandsetzung des Hafens haben begonnen. Nachdem die Sturmflut im Oktober 2023 deutliche Spuren hinterlassen hatte, kommt nun Bewegung in das Projekt – ein wichtiger Schritt für den Hafen, die Gemeinde und alle Gäste an der Ostsee.
Der Startschuss ist gefallen
In den vergangenen Tagen wurden erste beschädigte Steganlagen im Vorhafen zurückgebaut und weitere vorbereitende Maßnahmen umgesetzt. Damit beginnt offiziell die Phase, in der der Yachthafen Schritt für Schritt wieder fit gemacht wird. Die Arbeiten erfolgen abschnittsweise, sodass der Hafen weiterhin eingeschränkt nutzbar bleibt.
Auch am Strand tut sich etwas
Nicht nur im Hafen, auch im angrenzenden Strandbereich sind Veränderungen sichtbar. Teilweise wurden Wege angepasst oder Bereiche vorübergehend abgesperrt, um die Bauarbeiten sicher durchführen zu können. Für Spaziergänger und Strandbesucher entstehen jedoch keine Umwege, da dies vornehmlich den Bereich hinter dem Fischwagen betrifft. Von dort wird auch am ehesten sichtbar: Hier wird aktiv an der Zukunft des Hafens gearbeitet.
Große Schritte für den Wiederaufbau
Neuigkeiten gibt es zudem zu den großen Aufträgen zur Sanierung des Hafens und der Mole. Die Planungsleistungen für den Wiederaufbau waren europaweit ausgeschrieben. Inzwischen stehen die zwei Unternehmen fest, mit denen Damp den neuen Hafen realisieren will. Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von rund 24 Millionen Euro. Beteiligt sind ein Unternehmen aus der Region sowie ein weiteres aus Hamburg. Ziel ist ein moderner, widerstandsfähiger Hafen, der künftig besser auf Hochwasserlagen vorbereitet ist.
Blick nach vorn
Ziel der Maßnahmen ist es, den Yachthafen nachhaltig zu sichern und langfristig wieder vollständig nutzbar zu machen. Geplant ist die Fertigstellung für Anfang 2028. Allein an der Länge der Bauzeit ist zu erkennen, in welchem großem Ausmaß der Hafen und die Anlagen drumherum eine Erneuerung erfahren werden. Wir sind gespannt und freuen uns mit den Gästen und Gewerbetreibenden in Damp auf den neuen, modernen Hafen.
Inwieweit die Arbeiten den Urlaub im Ostseebad Damp hinsichtlich möglichem Baulärms beeinträchtigen, ist im Vorwege nur schwer einzuschätzen. Wir gehen davon aus, dass sich die Einschränkungen in Grenzen halten und eventuell den Aufenthalt im Ostseebad sogar um interessante Beobachtungen bereichern; schließlich sieht man nicht jeden Tag, wie ein neuer Hafen entsteht.
Der bestehende Segelbetrieb mit ca. 110 Liegeplätzen ist auch in der kommenden Saison uneingeschränkt möglich.
Kurz gesagt
Der Yachthafen in Damp geht den nächsten Schritt nach vorn. Die Bagger sind da, die Planungen stehen – und das Signal ist klar: Es geht los!



